Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

liebe Kameradinnen u. Kameraden der Feuerwehr, verehrte Sänger des Gesangsverein Drage/Seeth schön dass ihr es ermöglicht habt,uns heute am Volkstrauertag zu begleiten.

Jedes Jahr werden an diesen Tag die Erinnerung an die Opfer von Kriegen und Gewalt wachgehalten, In dieser Erinnerung gehe es oft um anonyme Zahlen, die in ihrer Größe das eigene Vorstellungsvermögen überstiegen. Es geht aber auch um die Namen ganz bestimmter Menschen.  "Erinnerung braucht Namen und Orte, an die sie anknüpfen kann, damit sie nicht zum leeren Ritual wird."

In Seeth gedenken wir heute stellvertretend für Millionen Opfer von Gewalt, Terror und Krieg: an Hans Ludwig Sierks geb. am 24. Juli 1877, in Seeth, Bauingenieur und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Vom Volksgerichtshof unter dem Vorsitz von Roland Freisler zum Tode verurteilt und zusammen mit Klaus Bonhoeffer,  in der Nacht vom 22. auf den 23. April 1945 von einem Sonderkommando des Reichssicherheitshauptamts erschossen wurde. Nicht vergessen möchte ich, dass nicht nur Kampf, Verwundung, Gefangenschaft und Tod die Schrecken der Weltkriege waren, sondern auch die Vertreibung der Zivilbevölkerung. Viele Menschen wurden ihrem gewohnten Umfeld entrissen und mussten sich in der Fremde ein völlig neues Leben aufbauen. Oft mit nicht mehr als den Kleidern am Leib und den wenigen persönlichen Habseligkeiten im Koffer.

Leider sind Krieg, Gewalt und Vertreibung auch heute noch in vielen Teilen der Welt trauriger Alltag. Neue Schreckensnachrichten, beispielsweise aus dem Mittelmeer, aus Syrien, aus dem Irak und Kurdistan, Jemen, Afghanistan und Somalia/Eritrea, erreichen uns nahezu täglich. Auf der Suche nach Frieden und Freiheit riskieren dort viele Menschen ihr Leben. Sie müssen ihre Heimat aufgeben, in der Hoffnung ein besseres Leben zu finden. Ca 250 Mio. Menschen sind zurzeit auf der Flucht und haben ihre Heimat verlassen.Daran sehen wir wie verzweifelt diese Menschen sein müssen und wie wenig Perspektive sie im Leben sehen.

 Zu guter Letzt wollen wir auch den aktiven Soldaten der Bundeswehr gedenken. Aktuell sind über 5.000 deutsche Soldaten weltweit aktiv, um für unser aller Sicherheit und Frieden zu sorgen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Insofern sind wir alle aufgefordert unseren Beitrag zum Erhalt des Friedens zu leisten. Für ein friedvolles, soziales Miteinander sind Achtung und Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen unabhängig von ethnischer Herkunft oder persönlichen Weltanschauungen entscheidend. Im Kleinen wie im Großen.

 Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshand­lungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.
Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden,Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung oder  ihrer sexuellen

Orientierung als  lebensunwert bezeichnet wurde.die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.
Wir trauern
um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage,um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung,und die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen
Fremde und Schwache, Opfer geworden sind.
Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz.
Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.

 Ich danke für die Teilnahme.

Ernst Wilhelm Schulz

Bürgermeister

 

 

 

 

Zum 08.11.2018 hatte unsere Jugend-, Sport- und Sozialausschuss - Vorsitzende - Tanja Arp-Götze in den Heimatkrog eingeladen. Alle Vereine und Verbände waren der Einladung gefolgt. Als kleines Dankeschön für die Arbeit die die Vereine u. Verbände in der Gemeinde leisteten spendierte Bgm Schulz zum Beginn einen kleinen Imbiss. Er dankte allen für die geleistete Arbeit zum Wohle der Gemeinde und zum Wohle des Einzelnen. Denn Vereinsarbeit kann sehr viel Freude bereiten. Nachdem Essen übernahm Tanja das Kommando und jeder Tag, jede Woche und jeder Monat wurde in Abstimmung aller einvernehmlich abgesprochen. Ich danke für diese konstruktive Zusammenkunft mögen doch alle Sitzungen so verlaufen. Der Terminkalender wird in den nächsten Wochen veröffentlicht und allen Bürgerinnen/Bürgern zugänglich gemacht.

Vielen Dank allen Beteiligten.

Ernst-W. Schulz

Bgm

 

Laterne laufen ist ein herbstlicher Brauch, bei dem Kinder nach Einbrechen der Dunkelheit singend mit einer Laterne durch die Straßen ziehen. So ein Umzug mit der Laterne lässt die Kinderherzen höher schlagen. So war es auch im November im Spielkreis in Seeth. Stolz gingen die Kleinen mit ihrer teils selbstgebastelten Laterne. Zu Beginn wurde das bekannte Laternenlied gesungen, wo die Kinder von den Müttern unterstützt wurden. Es wurde eine kleine Strecke gelaufen und die Kinder trafen wieder beim Spielkreis ein, wo die Betreuerinnen Kristiane und Petra Würstchen und Brötchen vorbereitet hatten. Dazu gab es heißen Kakao und Apfelsaft. Es war wieder ein kleines Erlebnis für die Kinder.

 

 

 

Es ist für Kinder und ihre Eltern stets ein kleiner Festtag im Herbst - das Laterne laufen. Auch in Seeth fand sich eine kleine Schar von Kindern und Erwachsenen beim Dorfgemeinschaftshaus dazu ein.  Die Laternen waren teilweise selbst gebastelt worden. Dann ging es los. Vorweg der Spielmannszug Friedrichstadt, dann die Kinder sowie die Kameraden der Feuerwehr mit ihren Fackeln. Feuerwehr und Polizei sorgten für Sicherheit. Es wurde eine Runde durch das Dorf gelaufen. Ziel war wieder das DGH, wo alle mit Getränken, Waffeln und Bratwurst empfangen wurden. Die Erwachsenen nutzten den Abend um mit Freunden und Bekannten zu plaudern.

 

 

 

 

Laterne 20

 

 

 Laterne 30

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